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Weltweite Gemeinschaft des Sanatana Dharma
Für spirituell Suchende in der Tradition des Sanatana Dharma in Europa und Indien
Vedaloka-Kalender
4.17.2026 Jahr

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Zeit nach
vedischer Zeitrechnung
Jahr 5121 des Kali-Yugas,
28. Mahayuga
7. Manvantara
Epoche des Manu Vaivasvata
Kalpa des Ebers
Erster Tag des 51. Jahres
der großen Schöpfergottheit
Wer bin ich?





„Wenn man zu fragen beginnt: „Was ist dieses Ich in diesem Körper aus Fleisch, Blut, Knochen usw.?“, dann hört die Unwissenheit sofort auf.“

(Yoga Vasishtha, Kap. 6.1.10, „Über die Befreiung“)

Die Frage „Wer bin ich?“ ist die wichtigste Frage im Leben eines jeden Wesens. Diese Frage ist der Grundstein der Philosophie des Advaita Vedanta. Ohne diese Frage für sich richtig zu beantworten, kann man unmöglich weiterleben, ohne Leid und Verwirrung anzuziehen.

Diese Frage ist identisch mit der Frage „Wer ist Gott?“

Die Antwort auf diese Frage gibt Antworten auf alle anderen Fragen. Das Fehlen einer Antwort auf diese Frage gebiert Millionen anderer, sekundärer Fragen, die uns keine Ruhe schenken, sondern uns zwingen, unbewusst zu handeln und nach Illusionen zu streben.

Die Frage „Wer bin ich?“ bestimmt, womit wir uns identifizieren müssen. Ohne die eigene Selbstidentifikation zu bestimmen, können wir auch den Sinn des Lebens nicht erfassen, und folglich bleiben unser Weltbild, unsere Werte und unsere Ziele genauso unbestimmt und illusorisch.

Unsere Handlungen in einem solchen Zustand des Verstandes bringen uns nichts außer Leid, weil sie auf verschwommenen Werten gebaut werden und zu sinnlosen Zielen führen.

Wenn wir uns diese Frage stellen und uns intensiv in sie vertiefen, wird dies Selbsterforschung genannt, Vichara, und Yogis, welche diese Praxis ständig und fleißig ausführen und darin Erfolg haben, werden Jnanis genannt….

Findet man die Antwort, führt dies zur radikalen Veränderung der Empfindung der Welt, zu einer völligen und unwiderruflichen Veränderung der bisherigen Selbstidentifikation „Ich bin ein Körper, ein Ego usw.“ und zur Ent- Identifizierung mit der Person, für die man sich gehalten hatte….

Mein Ego-Ich hat die Antwort schon gar nicht gefunden, denn es ist einfach verschwunden, im Laufe des Prozesses der Suche und Selbsterforschung. Das Verschwinden des Egos führte zum Erscheinen einer völlig anderen Ebene des Wissens und einer anderen Schicht der Bewusstheit.

Diese Schicht nennt man den natürlichen Zustand, Sahaja, Natur des Geistes, Wesen des Absoluten, Brahma-Tattva, ursprüngliches Bewusstsein, Leerheit (Shunya), selbst geborene Weisheit.

Ich habe „mich“ verloren, mein altes Ich, und dafür etwas gefunden, was unbeschreiblich ist, nicht auszudrücken, grenzenlos, eigenschaftslos, unbestimmbar, nicht adäquat, einen in keinen Rahmen passenden Zustand von Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit.

Einen Sadhu (Yogi), der dieses Bewusstsein in sich selbst entdeckt und ständig darin vertieft ist, bezeichnet man in der vedischen Tradition als „Wissenden“ (Jnani), als erleuchtet. Diese Erleuchtung ist nicht, wie viele denken, das Ende eines spirituellen Weges, sondern erst der wirkliche Anfang, aber man kann sicher sagen, dass sie das Ende der Unwissenheit bedeutet, das Ende der falschen Sichtweisen und der Ursachen neuer Geburten, Leiden und Illusionen, die aus dieser Unwissenheit herrühren.

 

Auszug aus dem Buch „Ich bin.Spirituelle Alchemie des inneren Universums“ von Swami Vishnudevananda Giri

 

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