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Vedaloka-Kalender
4.17.2026 Jahr
00:00:00 Zeit nach
vedischer Zeitrechnung Jahr 5121 des Kali-Yugas,
28. Mahayuga 7. Manvantara Epoche des Manu Vaivasvata Kalpa des Ebers Erster Tag des 51. Jahres der großen Schöpfergottheit |
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„So wie man am Ende des Tiefschlafs zu träumen beginnt, so erscheinen im unendlichen Bewusstsein die drei Welten.“ Yoga Vasishtha Kap. 6.2.184, „Die Geschichte von Kundadanta“
Ein Jnani (ein Erleuchteter) ist in der Lage, in seinem Bewusstsein gleichzeitig in einigen Welten zu leben. Er ist sich der physischen Welt bewusst, seines Körpers und des Wachzustandes (Jagrat).
Er ist sich ebenfalls der subtilen astralen Welt, des Unterbewusstseins, bewusst, der sich als ein Traum aus einzelnen Träumen zum Ausdruck bringt, und er lenkt die Ereignisse, indem er seinen Illusionskörper, (den Pranavadeha), in diesen Träumen benutzt.
Auch der Kausal-, der Ursachenwelt ist er sich bewusst, die wie ein unendlicher Raum aus reiner Bewusstheit ist. Dazu benutzt er sein Überbewusstsein und den Körper, der im traumlosen Tiefschlaf aktiv ist (den Jnanadeha).
In jeder dieser Welten verfügt er über einen Körper, Bewusstheit, Spiele, Ziele und Aufgaben. Gleichzeitig ist Jnani vollkommen frei von diesen drei Welten und den ihnen entsprechenden Bewusstseinsebenen. Die Essenz seiner Seele befindet sich im transzendenten, unbegreiflichen vierten Zustand, dem Turiya, der alles übersteigt.
In diesem höchsten Zustand gibt es weder Körper und noch Eigenschaften, es gibt überhaupt nichts mehr, das man mit menschlichen Begriffen beschreiben könnte.Das ist das Herz des Jnanis. In jeder der drei Welten nutzt er einen Körper, um auf dieser Ebene ein vollwertiges Leben führen zu können, aber im vierten Zustand existieren weder Leben, noch Tod, noch Körper, noch jemand, der all diese hat.
Im Turiya-Zustand eines Jnanis durchdringt das Absolute alles, füllt alles aus und bleibt in allem. Ein solches Sein wird Devadeha genannt, der universelle Leib Gottes.
Auszug aus dem Buch „Ich bin.Spirituelle Alchemie des inneren Universums“ von Swami Vishnudevananda Giri.
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